Mein erster Zwetschgenkuchen & Drachensaat

Habe heute das allererstemal alleine einen Zwetschgenkuchen gebacken. Ja, es ist nicht wirklich Zwetschgenzeit, aber diese hier waren noch eingefroren von unserem eigenen Baum, und sind fast in Vergessenheit geraten. Das wirklich Spannende an Zwetschgenkuchen backen ist der Hefeteig. Der braucht doch eine etwas andere Zuwendung als sonstiger Rührteig. Man muss ihn ein bischen rühren, dann gehen lassen, dann weiter mixen und tun und gehen lassen. Also das gefällt mir schon ganz gut, diese kleinen Pausen zwischen dem Backen, in denen man wunderbar kleine Sachen im Internet gucken kann =).

Und hier ist er, der erste Zwetschgenkuchen à la Smileykiste:

Mein allererster Zwetschgenkuchen

Mein allererster Zwetschgenkuchen

und der Zweite: (der Teig in meinem Rezept reicht nämlich für zwei :D)

yammi! =)

yammi! =)

Wie man sieht, war es vielleicht ganz gut, dass der Teig für zwei Kuchen gereich hat: der erste ist doch ganz schön dunkel geworden….

Was mich im Moment noch so bewegt, ist das Buch „Drachensaat“ von Pearl S. Buck. Habe ich gestern gelesen. Es geht um Krieg und nicht so schöne Sachen, aber was mich fasziniert hat, ist die Denkweise der chinesichen Bauern, die nie aus ihrem Dorf hinausgegangen sind, und doch nur eins wollen: in Frieden weiterleben, so wie schon ihre Vorfahren. Doch gegen den Krieg können sie nichts tun, als im Stillen Widerstand zu leisten, die Familie wird zerstreut und alles ist anders als vorher. Durch die grausamen Taten der Soldaten verändern sich auch die Zivilisten. Aber das hat auch gute Seiten, eine Tochter kann lesen und schreiben lernen, was vorher undenkbar war, ein anderer Sohn hat die Möglichkeit eine Frau zu heiraten, die weit über seinem Stand ist. Für die Eltern sind diese Veränderungen am schwersten zu ertragen. Ich frage mich, wie wir hier reagieren würden, wenn es Krieg gäbe. Fliehen? Hierbleiben? Verstecken? Widerstand leisten? Selbstversorger werden? Der Krieg, der in dem Buch beschrieben ist, kommt langsam. Sie wissen Monate vorher, dass die Front ihrem Dorf immer näher kommt. Heutzutage wäre der Kriegsbeginn wohl nicht mehr so langsam. Wie würden wir reagieren?

[Bilder von mir =)]

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