Heute ist Internationaler Tag der Menschenrechte

Und wie jedes Jahr veranstaltet Amnesty International wieder einen Briefmarathon für Menschen aus verschiedenen Ländern, die zu Unrecht verurteilt wurden oder die ohne Verfahren im Gefängnis sitzen oder deren Fall von keinem Gericht bzw. der Polizei bearbeitet wird. Hier kann man mitmachen: https://www.briefmarathon.de/

In diesem Zusammenhang bin ich über einen sehr berührenden Brief von Caroline, einer Bloggerin, gestolpert. Sie schreibt an Miriam López aus Mexiko, die Anfang 2011 von Soldaten entführt und vergewaltigt wurde. Bis heute wurde niemand verurteilt, obwohl die Täter bekannt sind. Der Brief von Caroline macht Hoffnung und ich wünschte Miriam könnte ihn lesen. Am besten gefällt mir einer der letzten Sätze:

„Ich habe es satt, mir sagen zu lassen, dass es vergebens ist, gegen Kräfte zu kämpfen, die mehr Waffen und mehr Geld besitzen. Vielleicht haben wir sie schon zu oft gewinnen lassen.“ (Caroline von shavethewhales)

Vielleicht sorgen auch genau diese Kräfte dafür, dass wir denken, dass wir nichts ändern können. Beginnen wir doch heute damit, solidarisch mit Miriam und den andern Menschen zu sein, die der Briefmarathon unterstützt. Man muss noch nicht einmal einen eigenen Brief schreiben, unterschreiben der Appeltexte geht auch. Ein ganzer Brief zeigt natürlich bestimmt mehr Wirkung. Wie derjenige von Caroline mich dazu gebracht hat, diesen Artikel zu schreiben. Ich denke ja, dass da draußen noch viel mehr Menschen sind, die Gerechtigkeit und Menschlichkeit für wichtige Dinge halten. =) =) =)

 

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