Zero Waste Family & Gemüsetütchen

Ein kurzes Video über eine Familie, die es schafft überhaupt keinen Müll zu produzieren! Faszinierend, dass das möglich ist.

Und wo wir schon beim Thema Müll sind: Habe heute das erste Mal im Supermarkt drei Paprikas gekauft und sie nicht in eins dieser Plastiktütchen gepackt, sondern einfach so in meinen Korb und dann aufs Kassenband – waschen muss man sie sowieso vorm Essen. =) Und es hat keiner was gesagt oder doof geguckt. Hätte nicht gedacht, dass das so einfach ist. Man ist vielleicht doch selbst mehr in den gesellschaftlichen Zwängen, die man denkt, die da wären, gefangen, als man denkt. Keine Plastiktütchen beim Gemüse- und Obstkauf ist, finde ich, ein guter Anfang der Müllvermeidung. Nach und nach kann dann mehr dazu kommen. =) Ok, einen Jutesack (das ist das erste Mal, dass ich dieses Wort benutze!! Normal sage ich dazu eher Stofftasche.) habe ich sowieso inzwischen in jeder meiner Handtaschen verstaut. Das ist mega-praktisch, wenn man mal was kauft und es vorher nicht vorhatte, braucht man sich keine Gedanken darum zu machen, wohin jetzt mit dem Zeug? Und man kann dankend jede Plastiktüte ablehnen, die einem so angeboten wird. =) (Manchmal ist das garnicht so einfach, aber man gewöhnt sich dran, „Nein, danke“ zu sagen. Wie hat die Alex von 21dayswithout (super Blog übrigens!) noch so schön geschrieben? Es dauert 21 Tage bis man sich eine neue Gewohnheit angewöhnt hat (deshalb heißt ihr Blog auch so). Also, einfach mal 21 Tage lang (also ca. einen Monat) „Nein, danke“ zu jeglichem Plastiktütenangebot sagen – danach geht das dann wie von selbst. =) ) Die Idee mit den Gemüseplastiktütchen hab ich übrigens aus dem Kleiderkreiselforum (kann sein, dass man da angemeldet sein muss, um es sehen zu können), da gibts eine Ecke zu Nachhaltigkeit und ein paar echt interessante Threads dazu, was andere Leute so alles machen, um der Umwelt nicht zu schaden oder um selbst gesünder zu leben. Mir ist dadurch wieder eingefallen, dass ich ja hier mal eine Reihe zu Müll schreiben wollte, das ist aber komplett in Vergessenheit geraten. Hier dieser Artikel kann ja schonmal als kleiner Anfang gesehen werden. Es werden wohl noch weitere folgen (ich hoffe, dass ist jetzt nicht wieder so eine Ankündigung, die in Vergessenheit gerät :D). Müllvermeidung und allgemein nachhaltiger leben ist auf jeden Fall sehr interessant und wie die Sache mit den Gemüsetütchen zeigt, manchmal auch einfacher als gedacht – man muss halt nur mal anfagen und etwas anders machen. Und die Idee dazu bekommen. Wies bei mir so läuft und was es noch alles für Ideen gibt, was man so machen kann, davon werde ich in nächster Zeit dann mal hier berichten. =) =) =)

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Bisphenol-a in Tetrapacks

Bei fr.jona&son habe ich eine Doku des WDR entdeckt, in der es um Plastik im Haushalt und seine Gefahren geht. Sehr empfehlenswert!

Besonders nachdenklich gemacht hat mich dabei der Bisphenol-a Gehalt in Konserven. Nach einer kurzen Recherche meinerseits bin ich durch dieses Video davon überzeugt worden, dass auch für Tetrapacks die selbe Problematik gilt. Bisphenol-a ist ein Weichmacher, der als gesundheitsschädigend gilt (Hormonhaushalt durcheinanderbringen, Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit bei Männern, Brustkrebs) und in manchen Ländern verboten ist. In der Innenbeschichtung von Dosen und Tetrapacks ist dieser Stoff enthalten und geht so in das Lebensmittel über. In Japan ist seit den 90er Jahren durch eine Selbstverpflichtung der Industrie ein Alternativmittel gefunden worden. Hier in Deutschland redet sich die Industrie raus, dass es keine Alternative gibt (siehe alles aus der WDR-Doku). Es ist mir unverständlich, dass Stoffe, die als gesundheitsgefährdend bekannt sind, weiter verwendet werden dürfen, und dass die Industrie nicht von sich aus einen anderen Stoff verwendet..
Immerhin werden seit ein paar Jahren in der EU alle neuen Stoffe auf Gesundheitsschädlichkeit getestet – alle Stoffe, die schon im Umlauf sind, aber nicht. Es wird wohl eine Liste nach und nach erstellt, aber um ehrlich zu sein, dauert mir das zu lange. Darf ich jetzt keine Konserven und Tetrapacks mehr kaufen, weil ich Angst haben muss, dass die Nahrung hormonell belastet ist?? Und das, obwohl es Alternativen gibt?!

Also bleibt nur eins: zurück zu Glasflaschen und Einmachgläsern. =)

Törtchen!!! =)

Vor ein paar Wochen hat mich die Backlust überfallen. Herausgekommen sind dabei diese leckeren Exemplare (ich entschuldige mich für die miserable Bildqualität..):

Johannisbeer-Törtchen =), Muffins =)

Johannisbeer-Törtchen Nahaufnahme ;) Muffins =)

Hach, schade, dass sie schon alle weggefuttert wurden. Es war das erste Mal, dass ich eine Baisérhaube gebacken habe und es hat wirklich gut geklappt! Dachte, das wäre eine schwierige Angelegenheit,  hat sich aber als garnicht so schwer herausgestellt. Ich dachte zwar danach ich habe die Baisér-Verteiltube (tjaa, wie heißt das nur?) kaputtgemacht, aber man konnte sie auseinandernehmen und auch wieder zusammenbauen. =) Aber wer weiß, vielleicht war alles nur Anfängerglück? Das werde ich auf jeden Fall bald ausprobieren – diese Törtchen waren einfach zu gut, die müssen nocheinmal gebacken werden. Johannisbeeren (übrigens schwarze, rote und weiße (!)) ruhen auch noch in der Kühltruhe und warten nur darauf zu diesen köstlichen Törtchen verbacken zu werden. =)

Johannisbeer-Törtchen von oben =)

[Bilder von mir]

PS: Eine Mitverkosterin fragte mich, wie ich bloß diese gelben Tröpfchen auf die Törtchen gemacht habe. Die Antwort ist leider unspektakulär: Ich habe die Törtchen in noch-nicht-ganz-abgekühltem Zustand fest unter einer Kuchenhaube verschlossen. Das Resultat sind diese Kondens-Zucker-Tröpfchen. =)  =) =)

Vanilleeis plus Leben

Was man immer im Haus haben sollte: Vanilleeis. Oder Eis ganz allgemein. Also Speiseeis. Es wird immer diesen einen Moment geben, in dem man Eis essen will. Als Beilage zum Apfelkuchen oder als Kühlung für den entzündeten Hals. Man braucht immer Eis. Zu jeder Jahreszeit. Nicht nur im Sommer.

Vanilleeis ist überlebenswichtig.

 

=)

[Bild von hier]

Tee „Kirsche – Cranberry“

Trinke gerade Tee der Geschmacksrichtung „Kirsche-Cranberry“. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass auf so gut wie allen Produkten wo „Cranberry“, zu deutsch die „Moosbeere“ (laut LEO-dictionary), enthalten ist, „Cranberry“ draufsteht. Und nicht „Moosbeere“, wie die deutsche Übersetzung lautet. Das ist ja auch alles nicht schlimm, aber dieser Tee treibt es auf die Spitze mit der Bezeichnung „Kirsche-Cranberry“ also wenn dann doch bitte „Cherry-Cranberry“ oder „Kirsche-Moosbeere“… aber dieses Gemixe der Sprachen widerstrebt mir ja… Obwohl ich eigentlich nichts dagegen habe, Dinge, die nur einen englischen Namen haben und schwer zu übersetzen sind, auch im Deutschen mit dem englischen Namen zu benennen.

Aber in diesem speziellen Fall frage ich mich halt doch, wie es dazu kam, dass scheinbar viele Menschen wissen, was eine Cranberry ist, aber nicht, was eine Moosbeere ist. Bevor ich „Cranberry“ im Wörterbuch nachgeschlagen habe, kannte ich die Moosbeere auch nicht. Wächst die Moosbeere nur oder überwiegend in englischsprachigen Gebieten, sodass hier früher selten damit gekocht, gebacken oder was auch immer wurde? Und erst durch das Austauschen von Ess-, Back- und allen anderen Tätigkeiten wurde die Cranberry importiert?

Aber vielleicht hört sich „Cranberry“ auch einfach besser an als „Moosbeere“ – das klingt ja schon sehr nach Schnaps. =)

Der Tee „Kirsche-Cranberry“ schmeckt übrigens ausgezeichnet. =)

Liebeserklärung an Nutella =)

Wie Nutella mir mein Leben rettet – (fast) täglich.

Ich frage mich ja gelegentlich, was die Menschheit eigentlich gemacht hat, als es noch kein Nutella gab. Diese ferne Zeit, als man als morgentlichen Brotaufstrich nur Marmelade oder Honig zur Verfügung hatte (ich habe keineswegs etwas gegen Marmelade und Honig, esse ich beides auch sehr gerne, aber sie kommen dann doch nicht an Nutella heran 😉 ), wie wurde da ein schon früh begonnener und nicht so gut gestarteter Tag dann doch noch in einen guten Tag umgewandelt? Wie wurde der Start in den Tag so sehr versüßt, dass man eigentlich durch nichts mehr umgehauen werden konnte?

Nutella ist ein Multitalent: man kann es/ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit genießen. Dabei gibt es noch keine eingesessenen Traditionen, wann man Nutella zu essen hat (wie im Gegensatz zu Kuchen (nachmittags), Mittagessen (mittags), gekochte Eier (morgens)) : man hat die wunderbare Freiheit, selbst entscheiden zu können, wann man ein Nutellabrot isst. Ohne die warnende Stimme der Oma, des Vaters oder wer auch immer für die Essgewohnheiten und die Einhaltung der von jeher schon immer so gewesenen Essregeln und Etiquette zuständig war. =) Natürlich macht manchmal das Brechen derselben umso mehr Spaß: Nutella ist aber an sich schon etwas „Verbotenes“ und von vielen Ernährungsexperten als nicht besonders gesund eingestuftes Essen. Von daher hat es den Reiz des Verbotenen schon an sich, da braucht man keine festen Zeiten. Was ich eigentlich sagen wollte: Nutella zu essen macht glücklich. In der Umgebung von freier Zeitwahl, freiem Rebellentum, freier Kindfühlung (Das soll heißen: sich wie ein Kind fühlen, auch wenn man längst erwachsen sein sollte), im Ganzen gesehen also: macht Nutella frei.

(eigentlich sollte ich für diese super Werbung hier Geld bekommen. Tu ich aber nicht. mmh.)