Ha! Ich hab jetzt ein Bloglovin-Profil! Verfolgen tue ich da schon seit einigen Jahren alle meine liebsten Blogs (und das sind inzwischen schon eiiinige… da steht es jetzt schwarz auf weiß: 127). Und jetzt könnt ihr auch alle sehen, welche Blogs ich da so lese. Das finde ich immer mega interessant bei anderen Bloggern, welche Blogs die so lesen, und meine Blogroll hier ist auch nicht gerade auf dem allerneuesten Stand. Die Liste bei Bloglovin ist es – und meine neuesten Entdeckungen stehen auch ganz oben. =) =) =)

Da ich sowieso mehr lese als schreibe, ist es doch ganz schön, dass man meine Auswahl an tollen Blogs jetzt auch sehen kann. =) =) =)

Urwaldpfad

[Bild von mir]

 

Neueste Entdeckung: Kleiderkreisel.de

Jaaa wäre ich ein Fashionblogger oder würde ich irgendein Modeblog lesen, hätte ich den Kleiderkreisel schon lange gekannt. Da weder das eine noch das andere zutrifft, bin ich erst jetzt darüber gestolpert. Und ich bin völlig begeistert! =) Endlich kann ich meine alten Klamotten, die noch völlig in Ordnung sind, aber mir nicht mehr passen oder nicht mehr zu mir passen, an jemanden weitergeben, der sie zu schätzen weiß. Nach Anschauen dieser Reportage vom NDR (unbedingt anschauen!!), die dem Verbleib von Kleidern in Altkleidercontainern nachgeht, war mir diese Art der Altkleiderentsorgung nicht mehr so ganz geheuer.

Insgesamt ist die immer schnellere Vergänglichkeit von Mode ein Problem für die Umwelt (Müllentstehung, Ressourcenverschwendung, Umweltverschmutzung bei der Herstellung). Vor 10-20 Jahren gab es eine Sommerkollektion und eine Winterkollektion. Heute kann man jede Woche in den Geschäften neue Kleider entdecken. Macht natürlich auch Spaß keine Frage. Besonders, da die Kleider auch günstiger geworden sind. Selbst als Student kann man es sich leisten, öfter etwas Neues zu kaufen. Aber macht diese Art von Konsum wirklich glücklich? Es wird ja schon fast erwartet, dass man immer nach den neuesten Trends gekleidet ist – denn es ist ja möglich.  Sind wir alle süchtig?

Der Kleiderkreisel ist auch eine gute Möglichkeit, die Ressourcen zu schonen und trotzdem topmoderne und außergewöhnliche Kleidung zu besitzen. Es gibt einfach alles: Fehlkäufe, die ganz neu sind,  T-shirts und Pullover, in Farben, die es im Moment nicht in den Geschäften zu kaufen gibt, weil sie in dieser Saison nicht in sind, mir aber viel besser stehen, uralte wirklich als Vintage zu bezeichnende Kleider und Röcke, Gothik-Kleidung, Kostüme, Ballkleider, völlig außergewöhnliche Kleidung, die man hier nirgends kaufen kann – man muss nur ein bischen suchen, um diese Schätze zu entdecken. Und was auch ein Vorteil ist: die Kleider sind viel günstiger als im Laden und es darf gehandelt werden. Die Vorstellung, dass das erworbene Kleidungsstück schonmal mit jemand anderem Erlebnisse geteilt hat, finde ich auch sehr schön. (In einen Second-Hand-Laden hat es mich komischerweise noch nie verschlagen). Das Schöne an Kleiderkreisel ist auch: es verkaufen größtenteils junge Leute ihre Sachen. Dadurch sind die meisten Sachen wirklich gut tragbar. Auf Flohmärkten ist das ja meist eher weniger der Fall (oder man muss lange suchen).

Selbst Basics kann man dort gut kaufen: es gibt einfach eine viel größere Auswahl an zum Beispiel braunen Westen als im Laden. Kurze, Lange, mit Taschen, ohne Taschen, in hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun, mit Bündchen, ohne Bündchen, mit bunten Knöpfen, gestreift, alles. Man ist nicht an die aktuelle Mode gebunden, was ich für einen sehr großen Vorteil halte.

Auch zu entdecken sind selbst gemachte oder selbst veränderte Kleidungsstücke – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Um diese zu finden, muss man allerdings wirklich lange Suchen. So, jetzt hab ich lange genug davon geschwärmt: Viel spaß beim Durchstöbern! =)

Meine Art der Twitternutzung

Ich bin jetzt schon eine ganze Weile bei Twitter angemeldet, aber so richtig nutzen tue ich es selten. Diese kurze prägnante Art und Weise der Mitteilung ist für mich irgendwie anstrengend: schreibt man dort Etwas, muss es witzig, intelligent, ja umwerfend sein. Es gibt Menschen, die können das. Eindrucksvoll dargestellt bei den Twitterlieblingen von Frau Kaltmamsell. Da sind immer wieder äußerst lustige, intelligente und umwerfende Tweets dabei. Dazu wird es bei mir wohl nicht mehr kommen.

Deswegen habe ich mich in letzter Zeit darauf verlegt, Unterschriftenaufrufe aus dem Internet, die ich unterstütze, weiterzutwittern. Wenn man eine Petition elektronisch unterschrieben hat, erscheint immer der Aufruf der Weiterverbreitung, damit dieses so wichtige Thema noch weitere Unterstützer bekommt. In Zeiten des Social Media soll das laut Petitionserstellern per E-Mail, Facebook, wasweißichnochalles und natürlich Twitter geschehen. Normalerweise habe ich diesen Aufruf immer ignoriert, weil ich meine Freunde nicht auch noch mit irgendwelchen Petitionen nerven wollte. Aaaber da fiel mir mein verwahrloster Twitteraccount ein! Man könnte doch…. und schon war es geschehen, die Twittersprüche waren schon vorgegeben, inklusive aller „#“ und soweiter (deren Sinn ich, wenn ich ehrlich bin, so komplett auch noch nicht verstanden habe). Perfekt! Einfach nur veröffentlichen und schon habe ich regelmäßige Tweets. =) Vielleicht folgen mir dort bald auch Leute, die sich für meine Auswahl an interessanten Petitionen erwärmen können. Vielleicht aber auch nicht. Bis dahin mache ich aber mal so weiter – es kann nicht schaden, wenn diese Petitionen auch hier in meiner Ecke des Internets erwähnt werden. =)

Menschen, und Netzwerke

Soziale Netzwerke (inbes. Facebook) führen Menschen zusammen, die im realen Leben schon lange – oder noch nie – nichts mehr (als „Hallo“) miteinander zu tun haben. Ist das denn wirklich gut? Wenn man die Profilfotos von Menschen (fast) jeden Tag sieht, weil sie Geschenke schicken (mit dem einzigen Hintergedanken dann selbst welche zu bekommen und im jeweiligen Spiel weiterzukommen) oder Nachbarn sind (weil man mit mehr Nachbarn in dem Spiel mehr machen kann), obwohl man im analogen Leben noch nie mehr als Smalltalk miteinander geredet hat und sich eigentlich garnicht so richtig leiden kann??

Klar können so Freundschaften entstehen und nie entdeckte Eigenschaften sichtbar werden, weil sie/er immer so ruhig ist etc.. Aber nervt es nicht einfach nur, diese Menschen (Fotos, Namen) dauernd  zu sehen? Na dann sollte man wohl keine Spiele auf Facebook spielen, oder die Freundschaftsanfragen von solchen Leuten einfach ablehnen? Ja, wenn das alles so einfach wäre….. Kann es natürlich sein, aber Facebook macht süchtig.