Podcasts Podcasts about the good stuff

Heute bin ich über die Podcasts des Story-of-Stuff-Projects gestolpert. Wie zu erwarten sind die super interessant und lustig und ernst und alles, am liebsten würde ich sie mir sofort alle auf einmal anhören. Besonders gut gefallen hat mir der über zwei College-Studenten, die jeder für sich ein Projekt auf dem Unicampus gestartet haben, um Müll zu verhindern. Da bekommt man sofort Lust, nur noch Leitungswasser zu trinken und alle Leute davon zu überzeugen, dass man keine Sachen, die noch zu gebrauchen sind, auf den Müll wirft. Aber hört selbst!

Zero Waste Family & Gemüsetütchen

Ein kurzes Video über eine Familie, die es schafft überhaupt keinen Müll zu produzieren! Faszinierend, dass das möglich ist.

Und wo wir schon beim Thema Müll sind: Habe heute das erste Mal im Supermarkt drei Paprikas gekauft und sie nicht in eins dieser Plastiktütchen gepackt, sondern einfach so in meinen Korb und dann aufs Kassenband – waschen muss man sie sowieso vorm Essen. =) Und es hat keiner was gesagt oder doof geguckt. Hätte nicht gedacht, dass das so einfach ist. Man ist vielleicht doch selbst mehr in den gesellschaftlichen Zwängen, die man denkt, die da wären, gefangen, als man denkt. Keine Plastiktütchen beim Gemüse- und Obstkauf ist, finde ich, ein guter Anfang der Müllvermeidung. Nach und nach kann dann mehr dazu kommen. =) Ok, einen Jutesack (das ist das erste Mal, dass ich dieses Wort benutze!! Normal sage ich dazu eher Stofftasche.) habe ich sowieso inzwischen in jeder meiner Handtaschen verstaut. Das ist mega-praktisch, wenn man mal was kauft und es vorher nicht vorhatte, braucht man sich keine Gedanken darum zu machen, wohin jetzt mit dem Zeug? Und man kann dankend jede Plastiktüte ablehnen, die einem so angeboten wird. =) (Manchmal ist das garnicht so einfach, aber man gewöhnt sich dran, „Nein, danke“ zu sagen. Wie hat die Alex von 21dayswithout (super Blog übrigens!) noch so schön geschrieben? Es dauert 21 Tage bis man sich eine neue Gewohnheit angewöhnt hat (deshalb heißt ihr Blog auch so). Also, einfach mal 21 Tage lang (also ca. einen Monat) „Nein, danke“ zu jeglichem Plastiktütenangebot sagen – danach geht das dann wie von selbst. =) ) Die Idee mit den Gemüseplastiktütchen hab ich übrigens aus dem Kleiderkreiselforum (kann sein, dass man da angemeldet sein muss, um es sehen zu können), da gibts eine Ecke zu Nachhaltigkeit und ein paar echt interessante Threads dazu, was andere Leute so alles machen, um der Umwelt nicht zu schaden oder um selbst gesünder zu leben. Mir ist dadurch wieder eingefallen, dass ich ja hier mal eine Reihe zu Müll schreiben wollte, das ist aber komplett in Vergessenheit geraten. Hier dieser Artikel kann ja schonmal als kleiner Anfang gesehen werden. Es werden wohl noch weitere folgen (ich hoffe, dass ist jetzt nicht wieder so eine Ankündigung, die in Vergessenheit gerät :D). Müllvermeidung und allgemein nachhaltiger leben ist auf jeden Fall sehr interessant und wie die Sache mit den Gemüsetütchen zeigt, manchmal auch einfacher als gedacht – man muss halt nur mal anfagen und etwas anders machen. Und die Idee dazu bekommen. Wies bei mir so läuft und was es noch alles für Ideen gibt, was man so machen kann, davon werde ich in nächster Zeit dann mal hier berichten. =) =) =)

Nachahmenswert =)

yourewelcomeamerica[gefunden bei PostSecret]

Nicht benötigte Rabattmärkchen zu den Produkten ins Regal legen, sodass wenn jemand diese kaufen will, derjenige ein wenig Rabatt dafür bekommt – eine nette Idee, um Fremden eine Freude zu machen. =) Ich mag solche kleinen Ideen, mit denen die Welt ein bischen schöner wird. =)

 

Entdeckt: die können nähen! =) =)

Bei ichkaufnix habe ich zwei supertolle Blogs entdeckt: ReFashionista und CharityShopChic. Beide machen das gleiche: alte Kleider umnähen und in topmoderne Mode verwandeln. Ich bin völlig begeistert davon! Was man alles aus so alten Sachen machen kann! Faszinierend. Hier ein Beispiel:

Vorher:

dressbefore-rotesKleid[Foto von ReFashionista]

Nachher:

dressafter-rotesKleid

[Foto von ReFashionista]

Am liebsten würde ich auch sofort losnähen – zu mehr als Fastnachtskleidern haben meine Nähkünste bis jetzt noch nicht gereicht. Bzw. ich habe mich noch nicht an mehr herangetraut, gerade vor Stretch und Jeans habe ich einen Heidenrespekt. Aber die Sachen nur umnähen und nicht komplett selbst nähen müsste ja eigentlich machbar sein. Es sieht auch so schön einfach aus in den Blogs, aber wahrscheinlich braucht man schon einiges an Übung, um es so gut hinzubekommen. Aber wenns erstmal nix wird, ist auch nicht schlimm…..die Kleider waren ja vorher auch nicht schön… von daher braucht man sich noch nicht mal zu ärgern, dass man teuren Stoff gekauft hat, und es am Ende nichts geworden ist…. ach hätte ich doch nur Zeit dazu….bis jetzt reichts nur, um die Blogs zu lesen.

Der Hammer, was sie aus wirklich alten häßlichen Kleidungsstücken zaubern! Ein bischen hier schneiden, ein bischen da nähen und schwupps  – supergeschnittenes passendes tolles modernes Kleidungsstück kommt raus.

=) =) =) =)

Also: guckt euch die Blogs an und lasst euch inspirieren. =) =) =)

PS: Was mich ja auch eigentlich immer schon reizt, ist zu färben. Glaube das werde ich bald wirklich mal ausprobieren. =)

Entdeckt: LEGO-Covers =)

Habe etwas wundertolles entdeckt: eine Zusammenstellung zahlreicher LEGO-Covers. Also Covers von CDs, die aus künstlerischen Drapierungen von und mit LEGOsteinen bestehen. Hätte ja nicht gedacht, dass so viele Sänger & Bands die kleinen bunten LEGOsteinchen für die Umsetzung ihrer künstlerischen Ziele genutzt haben.

Sie sind auf jeden Fall einen Blick wert:

Gefunden bei Spreeblick, dort weitergeleitet zu den Galerien von savage und einem Pool von Fotos.

[Bild von hier]

Neueste Entdeckung: Kleiderkreisel.de

Jaaa wäre ich ein Fashionblogger oder würde ich irgendein Modeblog lesen, hätte ich den Kleiderkreisel schon lange gekannt. Da weder das eine noch das andere zutrifft, bin ich erst jetzt darüber gestolpert. Und ich bin völlig begeistert! =) Endlich kann ich meine alten Klamotten, die noch völlig in Ordnung sind, aber mir nicht mehr passen oder nicht mehr zu mir passen, an jemanden weitergeben, der sie zu schätzen weiß. Nach Anschauen dieser Reportage vom NDR (unbedingt anschauen!!), die dem Verbleib von Kleidern in Altkleidercontainern nachgeht, war mir diese Art der Altkleiderentsorgung nicht mehr so ganz geheuer.

Insgesamt ist die immer schnellere Vergänglichkeit von Mode ein Problem für die Umwelt (Müllentstehung, Ressourcenverschwendung, Umweltverschmutzung bei der Herstellung). Vor 10-20 Jahren gab es eine Sommerkollektion und eine Winterkollektion. Heute kann man jede Woche in den Geschäften neue Kleider entdecken. Macht natürlich auch Spaß keine Frage. Besonders, da die Kleider auch günstiger geworden sind. Selbst als Student kann man es sich leisten, öfter etwas Neues zu kaufen. Aber macht diese Art von Konsum wirklich glücklich? Es wird ja schon fast erwartet, dass man immer nach den neuesten Trends gekleidet ist – denn es ist ja möglich.  Sind wir alle süchtig?

Der Kleiderkreisel ist auch eine gute Möglichkeit, die Ressourcen zu schonen und trotzdem topmoderne und außergewöhnliche Kleidung zu besitzen. Es gibt einfach alles: Fehlkäufe, die ganz neu sind,  T-shirts und Pullover, in Farben, die es im Moment nicht in den Geschäften zu kaufen gibt, weil sie in dieser Saison nicht in sind, mir aber viel besser stehen, uralte wirklich als Vintage zu bezeichnende Kleider und Röcke, Gothik-Kleidung, Kostüme, Ballkleider, völlig außergewöhnliche Kleidung, die man hier nirgends kaufen kann – man muss nur ein bischen suchen, um diese Schätze zu entdecken. Und was auch ein Vorteil ist: die Kleider sind viel günstiger als im Laden und es darf gehandelt werden. Die Vorstellung, dass das erworbene Kleidungsstück schonmal mit jemand anderem Erlebnisse geteilt hat, finde ich auch sehr schön. (In einen Second-Hand-Laden hat es mich komischerweise noch nie verschlagen). Das Schöne an Kleiderkreisel ist auch: es verkaufen größtenteils junge Leute ihre Sachen. Dadurch sind die meisten Sachen wirklich gut tragbar. Auf Flohmärkten ist das ja meist eher weniger der Fall (oder man muss lange suchen).

Selbst Basics kann man dort gut kaufen: es gibt einfach eine viel größere Auswahl an zum Beispiel braunen Westen als im Laden. Kurze, Lange, mit Taschen, ohne Taschen, in hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun, mit Bündchen, ohne Bündchen, mit bunten Knöpfen, gestreift, alles. Man ist nicht an die aktuelle Mode gebunden, was ich für einen sehr großen Vorteil halte.

Auch zu entdecken sind selbst gemachte oder selbst veränderte Kleidungsstücke – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Um diese zu finden, muss man allerdings wirklich lange Suchen. So, jetzt hab ich lange genug davon geschwärmt: Viel spaß beim Durchstöbern! =)